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Aachen

EDEKA Bellefroid-Hupertz oHG

EDEKA Bellefroid-Hupertz oHG
EDEKA Bellefroid-Hupertz oHG
Adresse: Alt-Haarener Straße 170, Haaren, 52080 Aachen, Deutschland Webseite: http://www.edeka.de/

In Utopia weil

Neben vielen konventionellen Produkten führt dieser Markt auch eine große Auswahl an Bio-Produkten.

Kategorie:
Essen & Trinken / Supermärkte

Stichworte
Fertiggerichte , Lebensmittel , Nahrungsmittel , Supermärkte , gemüse , getränke

Alle Bewertungen (1)  

  • Dude
    20
    von vor 9 Jahren
    Konventionelle Ware mit unerlaubten Spritzmitteln! - Wo bleibt die Kontrolle der Zulieferer?

    26.07.2010 - 06:00 Uhr, Greenpeace e.V.

    Hamburg (ots) - In Deutschland angebaute Johannisbeeren sind nach
    einem neuen Greenpeace-Test stark mit Pestiziden belastet.
    Laboranalysen von Beeren-Proben aus vier großen deutschen
    Handelsketten belegen Cocktails von bis zu neun verschiedenen
    Pestiziden. Deren Wirkung kann als gesundheitsgefährdend eingestuft
    werden. Den Verkauf von Johannisbeeren mit Rückständen nicht
    zugelassener Spritzmittel bei Edeka und Tengelmann hat Greenpeace bei
    den zuständigen Lebensmittelüberwachungsämtern angezeigt.
    Bio-Produkte sind im Test rückstandsfrei. Greenpeace stellt seit
    einigen Jahren den Trend zu Pestizid-Mischungen in Obst und Gemüse
    fest. So wollen Produzenten die gesetzlichen Grenzwerte für einzelne
    Pestizide einhalten. Greenpeace fordert, zum Schutz von Umwelt und
    Verbrauchern auch Grenzwerte für Mehrfach-Rückstände von Pestiziden
    festzulegen.

    "In jeder untersuchten Johannisbeere stecken im Schnitt sechs
    Pestizide", sagt Greenpeace-Chemieexperte Manfred Santen. "Beim
    letzten Beeren-Test 2006 wurden im Vergleich nur drei Pestizide pro
    Probe festgestellt. Einige der jetzt in Johannisbeeren nachgewiesenen
    Spritzmittel können nervengiftig oder krebserregend wirken, sowie den
    Hormonhaushalt und die Fortpflanzung beeinträchtigen. Es ist zudem
    ein Skandal, dass erneut Pestizide ohne EU-Zulassung aufgetaucht
    sind."

    Alle dreizehn konventionellen Johannisbeer-Proben stammen aus
    deutschem Obstanbau, überwiegend aus Baden-Württemberg.
    Lebensmittelüberwachung und Bauernverband in Baden-Württemberg hatten
    nach dem Greenpeace-Beerentest 2006 bessere Kontrollen angekündigt.
    Offenbar ist der Pestizid-Einsatz jedoch gestiegen. Beeren aus
    deutscher Produktion, die bei Edeka und Tengelmann verkauft wurden,
    beinhalteten sogar die illegalen Agrargifte Dodin und Difenoconazol.
    Beide Substanzen besitzen keine Zulassung für den deutschen
    Johannisbeer-Anbau.

    Die gute Nachricht: Himbeeren sind weitgehend rückstandsfrei

    Der aktuelle Test kommt aber auch zu einer erfreulichen Nachricht
    für Verbraucher: Bei Himbeeren zeigt sich ein Trend zu weniger
    Pestiziden. 29 Prozent der getesteten Himbeeren sind pestizidfrei. Im
    Schnitt fanden sich zwei verschiedene Pestizide in den Himbeeren, mit
    Mengen jeweils unter dem gesetzlichen Grenzwert. Zum Vergleich: Die
    staatliche Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg fand 2009 nur 20
    Prozent pestizidfreie Proben und durchschnittlich 4,4 Wirkstoffe pro
    Himbeere.

    Greenpeace-Mitarbeiter hatten Anfang Juli in Berlin, Dresden,
    Frankfurt, Hamburg, Friedrichshafen, Karlsruhe und Weingarten 31
    Proben von Johannisbeeren und Himbeeren gekauft. Sie stammen aus dem
    Angebot von Aldi-Süd, Edeka, Metro/Real und Rewe/Penny. Bei Aldi-Nord
    und Lidl waren im Einkaufs-Zeitraum keine Strauchbeeren erhältlich.
    Ein anerkanntes Speziallabor hat die Beeren auf Rückstände von 350
    Pestiziden untersucht. Auffällige Befunde wurden in einem Zweitlabor
    überprüft.